Durch die Blume sagen oder direkt?

Matthias Kutz

 

Durch die Blume sagen, in Metaphern, oder direkt?

Einem anderen Menschen eine Kritik, positiv oder negativ, mitzuteilen, ist zuweilen eine schwierige Sache. Sollte ich meine Kritik durch die Blume sagen oder direkt? – mag sich manche/r fragen. Nun, die Antwort ist: Das kommt darauf an.

Es gibt Situationen, in denen es wundervoll ist, direkt ein Lob oder einen Tadel auszusprechen. Wenn man sich als Coach und Schüler/in  lange und gut kennt, ein professionelles Verhältnis pflegt, dann ist Klarheit im Umgang immer die beste Wahl. Voraussetzung ist, dass man sich vertraut und respektiert.

Andererseits ist es in der Phase des Beschnupperns (sprich beim Kennenlernen) häufig von Vorteil, Kritik wohldosiert und gut verpackt zu formulieren. Andeutungen oder Metaphern können sogar förderlich für das Verständnis sein. Achtung: Natürlich soll die Metapher/Verpackung nie den Inhalt überdecken – die Botschaft soll schließlich transportiert werden.

Immer dann, wenn mein Gegenüber eher introvertiert, schüchtern oder empfindlich wirkt, passe ich meine Form des Kritisieren an und spreche eher durch die Blume. Kommt mein Gegenüber hingegen sehr selbstbewußt und womöglich kritikresistent rüber, kann eine direkte, unverblümte Sprache Wunder wirken.

Wohlan, blumig zu sprechen und als Mensch und Mentor erkennbar zu bleiben, ist meine Passion. Eine gute Rhetorik ermöglicht die feine Kunst des metaphorischen Sprechens. Das regt die Synapsen an und kann durchaus zu einem besseren Lerneffekt führen. Wenn Sie das auch lernen oder verbessern möchten, dann freue ich mich auf Sie!

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